Immer mehr Bremer*innen nutzen das Deutschlandticket – Ticket muss dauerhaft günstig sein!
Eine aktuelle Auswertung der Nutzungsdaten für das Land Bremen zeigt: In Bremen und Bremerhaven steigen dank des Deutschlandtickets immer mehr Menschen auf Busse und Bahnen um. 2023 nutzten 37 Prozent das Ticket, ein Jahr später schon 54 Prozent. Das Deutschlandticket leistet außerdem einen messbaren Beitrag zur CO₂-Reduzierung und bedeutet für die Nutzenden eine spürbare finanzielle Entlastung.
Tim Sültenfuß, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert: „Die Daten zeigen, dass in Bremen wie auch bundesweit das Deutschlandticket erfolgreich ist. Den Preis wieder zu erhöhen, wie aktuell diskutiert wird, wäre deshalb fatal und geht in eine falsche Richtung. Schon der Preis von 58 Euro liegt über der Schmerzgrenze vieler Nutzer*innen. Eine weitere Erhöhung, von 58 auf bis zu 64 Euro, darf es aus unserer Sicht nicht geben.“
Die Beliebtheit des Deutschlandtickets hat auch dazu geführt, dass sich die Fahrgastzahlen nach dem Einbruch während der Corona-Pandemie schnell erholt haben. Beim VBN und bei der BSAG konnten im vergangenen Jahr sogar neue Fahrgastzahlrekorde verzeichnet werden.
„Die positiven Effekte für eine soziale und klimagerechte Verkehrswende in Bremen darf durch eine Preissteigerung nicht gefährdet werden. Mobilität ist ein Grundbaustein der öffentlichen Daseinsvorsorge – der ÖPNV muss für alle zugänglich sein. Als Linke fordern wir, das Deutschlandticket dauerhaft günstig abzusichern, die Rückkehr zum 9-Euro-Ticket und eine schrittweise Weiterentwicklung hin zum kostenfreien Nahverkehr.“
Hintergrund: Die Nutzungsdaten des Deutschlandtickets für Bremen finden Sie in dieser Vorlage, die heute der staatlichen Deputation für Mobilität, Bau und Stadtentwicklung vorliegt.

